Methode 1 · Flaches Overlay
Der digitale Sticker
Der älteste Ansatz: ein 2D-Tattoo-Bild über ein Foto deiner Haut legen, wie es jeder Bildeditor und einfache „Tattoo Maker“-Apps können. Dauert Sekunden, kostet nichts.
- Kostenlos und sofort, keine Lernkurve
- Reicht, um die Farben eines Designs gegen deinen Hautton zu prüfen
- Das Design bleibt ein flaches Rechteck — es legt sich nicht um Muskeln oder Knochen
- Für echte Größe, Verzerrung oder die Rundung an Unterarm, Wade oder Schulter unbrauchbar
Gut für eine grobe Idee in fünf Sekunden. Kein Planungswerkzeug.
Methode 2 · Live-AR mit Marker
Der Kamerafilter (bekannt durch INKHUNTER)
Du zeichnest mit einem Stift einen kleinen Marker auf die Haut, richtest die Kamera darauf, und die App verankert das Design dort in Echtzeit. Vor dem Spiegel bewegt sich das Tattoo mit.
- Echtes Gefühl für Größe und Bewegung — du siehst das Design, während du dich bewegst
- Macht Spaß, ist sofort da, ideal zum Herzeigen
- Für brauchbares Tracking musst du auf dir selbst malen — und es zittert trotzdem oder reißt ab
- Am eigenen Rücken und anderen schwer erreichbaren Stellen kaum machbar
- Die Projektion bleibt größtenteils flach — ein bewegter Sticker, keine angepasste Tinte
Ein starker Effekt und ein echter Bewegungs-Check — aber zu unpräzise, um eine Platzierung wirklich zu planen. AI Tattoos hat ebenfalls eine Live-AR-Vorschau, als Zweitmodus neben der fotobasierten Anprobe.
Methode 3 · Generisches 3D-Körpermodell
Die virtuelle Schaufensterpuppe (Premium-Tools wie Tatspark)
Das Design legt sich um einen kompletten, drehbaren 3D-Körper. Stark für große Motive über mehrere Ansichten, meist gebündelt mit Profi-Funktionen wie Stencil-Export — zu Abo-Preisen, typischerweise wöchentlich abgerechnet.
- Legt Designs aus mehreren Blickwinkeln um einen Körper
- Geeignet, um große Motive an einer generischen Form zu visualisieren
- Es ist nicht dein Körper: nicht deine Proportionen, nicht dein Hautton, nicht deine Narben, nicht deine vorhandenen Tattoos
- Abo-Preise sind übertrieben, wenn du ein einzelnes Motiv an Knöchel oder Unterarm testen willst
Ein professionelles Mockup eines Tattoos an irgendjemandem — nur nicht an dir.
Methode 4 · Nur KI-Generierung
Der fotorealistische Render
Du gibst der KI dein Foto und ein Design, und sie rendert das Tattoo in deine Haut. Das Ergebnis kann täuschend echt aussehen — aber jede Anpassung bedeutet einen neuen kompletten Render.
- Das fotorealistischste Einzelbild von allen
- Nutzt dein echtes Foto, deine Haut, dein Licht
- Langsame Iteration: Design zwei Zentimeter verschieben, auf den nächsten Render warten
- Kein Live-Ziehen, keine feine Platzierungskontrolle
- Meist ein Tattoo pro Render — Sleeves und Patchwork-Kompositionen sind unpraktisch
Der perfekte zweite Schritt — ein schlechter erster. Komposition muss interaktiv sein.
Unsere Methode · Foto + Depth-Mapping
AI Tattoos Studio: dein Foto als 3D-Leinwand
Lade ein Standfoto der geplanten Stelle hoch — jede Körperstelle, jeder Winkel. Die KI erfasst Tiefe und Konturen deines Körpers auf dem Foto, und du ziehst, drehst und skalierst Designs in Echtzeit, während sie sich um deine Rundungen legen. Platziere mehrere Designs übereinander, baue einen Sleeve oder Patchwork-Look, regle die Deckkraft pro Ebene — und wenn die Platzierung sitzt, blendet die KI das Design fotorealistisch ein. Erst live platzieren, dann Realismus.
Der ehrliche Kompromiss: Es arbeitet auf einem Standfoto, das Spiegel-Gefühl von Live-AR gibt es hier nicht. Genau dafür liefert die App die Live-AR-Vorschau gleich mit.
- Dein echter Körper: dein Foto, dein Hautton, deine Narben, deine vorhandene Tinte
- Echtzeit-Ziehen mit tiefenbasierter Verformung — kein Warten, keine Marker
- Mehrere Ebenen: Sleeves, Patchwork, Varianten direkt vergleichen
- Kostenlos für iPhone und Android
- Standfoto — für das Live-Spiegelgefühl gibt es die eingebaute AR-Vorschau